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Ford Escort (1986-1990)

Anfang 1986 wurde dem Escort ein umfassendes Facelift zuteil und fortan als vierte Baureihe kategorisiert. Viele Karosserieteile wurden verändert, die passive Sicherheit erhöht, die Rostvorsorge, das Fahrwerk sowie die Motoren verbessert. Einige Motorvarianten waren nun auch mit einem G-Kat erhältlich. Der Innenraum wurde überarbeitet und dem des Ford Sierra und Ford Scorpio angeglichen. Die Palette der für den Escort erhältlichen Motoren reichte nun von einem 1,1-Liter-OHV-Motor mit 50 PS bis zum bereits bekannten 1,6-Liter-CVH-Turbomotor mit 132 PS.
 
Ab September 1988 wurde der 60 PS starke 1,3-Liter-Kent-Motor durch einen 1,3-Liter-HCS-Motor ersetzt, der gleiche Leistung aus ähnlicher Motorenbauart bot, aber die Reihenfolge von Einlass- und Auslassventilen im Zylinderkopf sowie andere kleine technische Details (Kurbelwellenlager etc.) deutlich verändert waren. Dieser HCS-Motor wurde danach mit einer elektronischen Einspritzung auch in anderen Ford-Modellen wie Fiesta und Ka verbaut. Gleichzeitig erfolgte auch eine minimale Änderung der Frontschürze: Die Zierleiste des vorderen Stoßfängers verläuft jetzt durchgängig oberhalb des Kennzeichens.
 
In Südafrika gab es einen Pickup namens „Bantam“ auf Escort-Basis. Dieses Auto wurde dort von MMI (Mazda und Mitsubishi Montagewerk und Vertrieb) verkauft – zuerst als „MMI Rustler“, später als „Mazda Rustler“. Eine zweite Bantam/Rustler-Generation basierte dann auf dem Mazda 323, nachdem SAMCOR den Escort nach wenigen Jahren zugunsten des 323 einstellte.
 
1988-01_preisliste_ford_escort-bravo
1987-12_preisliste_ford_escort-xr3i_cabrio
1986-02_preisliste_ford_escort
 
 
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