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Westfalia Mobil

Westfalen Mobil GmbH ist ein Unternehmen des Fahrzeugbaus in der ostwestfälischen Stadt Rheda-Wiedenbrück. Seit November 2010 gehört es zur französischen Rapido-Gruppe, einem strategischen Investor.[2] Bis dahin firmierte das Unternehmen lange unter dem Namen Westfalia Van Conversion GmbH. Westfalia stellt vor allem Reisemobile her und hatte im 20. Jahrhundert mit Produkten wie dem Joker und James Cook großen Erfolg.

Am 1. Oktober 1844 eröffnete Johann Bernhard Knöbel eine Schmiede, in der Pferdewagen gebaut wurden. Der Bau des Bahnhofs der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft und die Fertigstellung der Bahnstrecke wenige Jahre später ließen ihn auf einen erhöhten Bedarf an solchen Fahrzeugen hoffen. Daneben wurden in der Schmiede – wie üblich – auch Pferde beschlagen. Später wurden auch Kutschen gebaut und Autos importiert. Im Jahr 1887 übernahm Wilhelm Knöbel als ältester Sohn den Betrieb. Sein Bruder Franz erhielt die Lackiererei und die Polsterei. Diese Partnerschaft bestand bis 1917, dann trennten sich die Brüder. Wilhelm nannte seinen neuen Betrieb WEKA-Fahrzeugbau und Franz gründete die Firma Westfalia.
 
Im Jahr 1927 bot Westfalia erstmals einen offenen Kastenanhänger für Pkw an und eröffnete damit eine Produktlinie, die für den Aufstieg des Unternehmens große Bedeutung erhielt. Zur Weiterentwicklung dieser Linie gehörte auch die 1932 entwickelte und weltweit eingeführte Kugelkopf-Anhängerkupplung.
 
Bis 1950 wurden in den Fertigungshallen auch Feldküchen, Lastwagenkarosserien, Anhänger und Wohnmobile hergestellt. In dieses Jahr fällt der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit mit Volkswagen. Das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit war die „Camping-Box“, eine Box für den VW T1, die diesen ferientauglich machte. Ab 1952 gab es auch ein Vorzelt dazu. In den Jahren bis 1958 wurde die Box stetig im Komfort verbessert, bis sie schließlich von komplett zu Wohnmobilen umgerüsteten VW-Bussen abgelöst wurde. 1959 konnte bereits der 1000. VW-Umbau gefeiert werden.
 
Bekannte Modelle dieser Zeit waren der James Cook und der Sven Hedin. In einer weiteren Produktionslinie stellte Westfalia von 1952 bis 1979 auch Fahrerkabinen des Mercedes-Benz Unimog 401/411 her.
 
Mit dem Jahr 1978 begann die Erfolgsgeschichte des Joker. Von ihm wurden bis 1987 70.000 Fahrzeuge verkauft. Für viele Camper wurde er zum „Multifahrzeug“, mit dem sie auch zum Einkaufen oder zur Arbeit fuhren. Auf diese Art konnte auf ein zusätzliches Auto verzichtet werden und die Anschaffung wurde für viele Haushalte überhaupt erst finanziell vertretbar. Spätere Modelle waren der Nugget, der VW-California, der Vito Marco Polo der Vito F und das teilintegrierte Reisemobil auf Ford Transit-Basis, der Westvan.
 
 
 
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