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Fiat 1300, 1300 C (116) (1961-1966)

Der Fiat 1300 (ital.: Milletrecento) war ein Modell des Automobilherstellers Fiat, das von 1961 bis 1966 produziert wurde. Er war in vielerlei Hinsicht innovativ und am Markt sehr erfolgreich. Das Schwestermodell mit geringfügig mehr Hubraum war der Fiat 1500. In Jugoslawien wurde er noch bis 1979 unter Fiat-Lizenz bei Zastava produziert.

Kurz nach der Präsentation auf dem Salon in Turin wurde eine fünftürige Kombi-Version mit der Bezeichnung Familiare angeboten, die sich vor allem an Handwerker richtete. Die Heckklappe dieses Modells war unterhalb der "Gürtellinie" so schmal, dass sie zwischen die Heckleuchten der Limousine passte.
 
1964 folgten die in Italien üblichen Luxusmodelle mit einem C in der Modellbezeichnung. Äußerlich unterschied sich der 1300 C vorne durch einen modifizierten Kühlergrill mit integrierten Blinkern vom Grundmodell. Er hatte veränderte Heckleuchten und einen hinten auf der Fahrerseite angebrachten seitlichen Tankeinfüllstutzen unter einer abschließbaren Klappe. Der Tankeinfüllstutzen der Normalversion befand sich offen unter dem linken Rücklicht und bildete das optisch symmetrische Gegenstück zum runden Rückfahrscheinwerfer unter dem rechten Rücklicht.
 
Außerdem gab es einen geringfügig verlängerten Radstand. Das Armaturenbrett wurde durch eine Aluminiumblende aufgewertet. Zudem hatten die Stoßstangenhörner ein leicht andere Form und waren mit Gummipuffern versehen. Technisch fielen vor allem der leicht stärkere Motor (65 PS/DIN bzw. 48 kW) sowie servounterstützte Bremsen ins Gewicht, die später auch bei den Basisausführungen eingesetzt wurden. Die Luxusvarianten wurden nicht als Kombi angeboten.
 
Die Beliebtheit der 1300/1500 führte dazu, dass sich viele Karosseriebauer Italiens mit Sondermodellen beschäftigten, die aber in der Regel außer dem Motor und der Plattform nicht viel mit dem Standardmodell gemein hatten.
 
1966-01_preisliste_fiat_1300
1965-11_preisliste_fiat_1300
 
 
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