Hoch

Ford Escort (1990-2000)

Ab Spätsommer 1990 wurde ein neues Modell des Escort verkauft. Dieses war gegenüber dem Vorgänger beträchtlich gewachsen. Das Design entsprach dem damaligen Zeitgeist, besonders windschnittige Fahrzeuge zu bauen. Beispiele dieser Stilrichtung sind auch der im selben Jahr präsentierte Opel Calibra oder der ab Sommer 1991 verkaufte Opel Astra F.
 
Die Motoren entsprachen anfangs dem Vorgängermodell mit 1,3 Liter und 44 kW (60 PS). Darüber gab es den 1,4-Liter-Motor mit 52 kW (71 PS) und den 1,6-Liter-Motor mit 77 kW (105 PS). Das Fahrwerk war nicht sehr komfortabel abgestimmt, so dass die Presse anfangs ein paar Defizite feststellen musste.
 
Im Laufe seiner zehnjährigen Bauzeit wurde dem Escort zwei größere Facelifts zuteil (siehe Escort ’93/’95). Eineinhalb Jahre nach der Präsentation kamen die neuen konkurrenzfähigen 1,8-Liter-Zetec-Motoren mit 77 kW und 96 kW. 1993 war der Escort eines der ersten Fahrzeuge mit Frontairbags in der Kompaktklasse und konnte von nun an auch recht gute Crashtestergebnisse erzielen.
 
Auch von diesem Escort gab es ein Cabriolet, das wie sein Vorgänger bei Karmann in Rheine hergestellt wurde. Motorisiert war es mit 1,4- und 1,6-Liter-Motoren (52 bzw. 77 kW). Es war 1995 eines der ersten Cabrios, das mit Dieselmotor zu haben war.
 
Auf der Plattform dieses Escort entstanden in Brasilien der VW Logus und der VW Pointer.
 
Im Oktober 1998 kam der Nachfolger in Form des Focus auf den Markt. Da der Ruf des Escort wegen Qualitätsmängeln in den 1990er-Jahren immer negativer geworden war, wollte die Konzernleitung mit dem völlig neu und eigenständig entwickelten Auto und dem neuen Design ein Zeichen setzen und das neue Fahrzeug deutlich von dem in die Jahre gekommenen Escort abgrenzen.
 
Der letzte Escort lief als Escort Classic im Juli 2000 im britischen Dagenham vom Band.
 
2008-09_prospekt_ford_escort_40_jahre
1995-08_preisliste_ford_escort
1991-08_preisliste_ford_escort
 
 
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