Honda Prelude (1987-1992)

1987 erschien in Japan die dritte Generation des Prelude (Typcode BA4). Diese wurde die erfolgreichste der Prelude-Generationen.
 
Motorisiert war dieser Prelude mit einem 2,0-Liter-Aggregat, das in verschiedenen Leistungsstufen angeboten wurde. Im letzten Modelljahr gab es in Nordamerika und Japan für den „Si4“ einen leicht aufgebohrten DOHC-Motor. Kombiniert wurden diese Motoren entweder mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe oder der Vierstufen-Automatik.
 
Die technische Neuerung dieses Prelude war die erste in einem Serien-Fahrzeug lieferbare, lenkwinkelabhängige mechanische Vierrad-Lenkung. Diese Technik bewirkte eine verbesserte Kurvenlage sowie einen um etwa einen Meter verringerten Wendekreis. Bei Honda wird dieses System 4WS (Four-WheelSteering) genannt.
 
1989 bekam der Prelude ein Facelift mit weißen Blinkern vorn und hinten sowie überarbeiteten Armaturen. Die Leistung des Spitzenmodells wurde von 101 kW (137 PS) auf 103 kW (140 PS) gesteigert. Auf dem japanischen Markt erschien zusätzlich ein Modell namens Prelude „INX“ und der „Si“ mit dem sogenannten TCV (integriert TCS mit 4WS, ABS und einem Sperrdifferential). In Australien wurde der Prelude vom Wheels Magazine zum „Car of the Year 1987“ gewählt.
 
 
 
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