Mazda 323 (1994-2000)

Die fünfte Auflage kam im September 1994 als Baureihe mit der internen Bezeichnung „BA“ auf den Markt. Alle Karosserievarianten erhielten ein Kürzel hinter der Zahl (323C: Coupé, 323S: Stufenheck, 323F: Fließheck).
 
Das Design wurde beim 323F und 323C sehr sportlich gehalten, im Gegensatz zu den Vorgängern aber sehr rund, fast ohne Kanten. Erstmals gab es für den 323 Fahrer- und Beifahrerairbags.
 
Mit dem Verkaufsstart wird der zu dem Zeitpunkt seit acht Jahren auf dem Markt befindliche 323 Kombi in Deutschland eingestellt.
 
Zu Beginn stehen vier Ottomotoren zur Auswahl:
 
  • der aus dem Vorgänger fast unveränderte 1,3-l-Vierzylinder-SOHC mit 16 Ventilen und 54 kW (73 PS) (nur im 323S und 323C)
  • ein neu entwickelter 1,5-l-Vierzylinder-DOHC-16V-Motor mit 65 kW (88 PS) (in allen Modellen)
  • ein leicht modifizierter 1,9-l-Vierzylinder-DOHC des Vorgängers mit nun 84 kW (114 PS) (in allen Modellen; ausgenommen 323P)
  • ausschließlich für den 323F gab es einen 2,0-l-Sechszylinder 24V-Motor mit 106 kW (144 PS), 1995 folgte ein 1,7-l-Turbodiesel mit 60 kW (82 PS) für den 323S.
Im Januar 1997 wird die Baureihe überarbeitet. Aufgrund der schwachen Verkaufszahlen des 323C führte Mazda ein neues dreitüriges Modell mit Namen 323P ein. Änderungen betrafen den kompletten Innenraum und zum Teil die Technik. Äußerlich veränderte sich nur der 323S, der sich nun das Gesicht mit dem 323P teilt. Der 323C war nur noch mit dem 1,5-Liter-Motor erhältlich, der 323S und 323P mit 1,3 und 1,5 l. Der 1,7-Liter-TD-Motor wird aus dem Programm genommen und kurze Zeit durch einen 2,0-Liter-Diesel mit 52 kW (71 PS) im 323S und 323P ersetzt.
 
1998 bringt Mazda zwei Sondermodelle des 323F mit Lederausstattung und dem 1,5-Liter-Motor auf den Markt:
 
  • Edition Elegant mit Sonderlackierung in Borneo-Grün Metallic und beigem Leder-Interieur
  • Edition Sportiv in Silber mit schwarzem Leder
Im Spätsommer 1998 wurde die Produktion und der Verkauf der BA-Modelle 323C, 323S und 323F eingestellt. Der 323P wurde noch bis ins Jahr 2000 parallel zum Nachfolgemodell weitergebaut.
 
In Japan wurden die Modelle 323C und 323S wie die vorherigen Baureihen unter dem Namen Familia (Werkscode BH) verkauft. Der 323F wurde als eigene Baureihe (Werkscode CB) unter dem Namen Lantis vermarktet und ist auch als viertürige Limousine erhältlich.
 

 
 
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