Mazda 626 (1982-1987)

Ende 1982 brachte Mazda den 626 mit Frontantrieb auf den Markt. Die Autozeitschriften Motor Trend und Wheels magazine kürten den 626 zum „Importauto des Jahres 1983“. Der neue 626 war in der LX-Ausstattung mit einem 1,6-Liter-Motor mit 60 kW (82 PS) und in der GLX-Ausstattung mit einem 2,0-Liter-Motor mit 75 kW (102 PS) ausgestattet (Deutschland). In der Schweiz war nur der 2,0 Liter Motor zu haben, welcher aufgrund unterschiedlicher Umweltvorschriften nur 70 kW (95 PS) leistete. Der Wagen war als viertüriges Stufenheck, fünftüriges Fließheck und zweitüriges Coupé lieferbar, jeweils in der LX- und GLX-Variante.
 
In einigen anderen europäischen Ländern, zum Beispiel in Frankreich, war auch die LX-Variante mit dem großen sowie die GLX-Variante mit dem kleinen Motor erhältlich. Der GLX war für europäische Verhältnisse der damaligen Zeit sehr gut ausgestattet. Sie verfügte serienmäßig über Extras wie vier elektrische Fensterheber (beim Coupé elektrisch betriebene Ausstellfenster hinten), Velourspolster und eine Zentralverriegelung. Diese Optionen waren damals sogar in Oberklassefahrzeugen größtenteils aufpreispflichtig. Optional gab es beim 626 im ersten Verkaufsjahr 1983 nur Metalliclack und die Servolenkung in Verbindung mit dem 2,0-Liter-Motor.
 
Äußerlich unterschied sich die 2,0-Liter-Version – unabhängig von der Ausstattungsvariante – durch größere Felgen (14 Zoll statt 13 Zoll) mit Rad-Vollzierblenden, breitere Reifen (185/70 HR 14 statt 165 SR 13) und einen aufgeklebten, seitlichen Zierstreifen von dem 1,6-Liter-Modell. Ab 1984 wurde dann auch ein Dieselmodell angeboten mit einem 2,0-Liter-Motor und 47 kW (64 PS).
 
Ab Anfang 1986 bot Mazda nach einer Überarbeitung der Modellreihe auch eine GT-Ausführung mit einem 2,0-Liter-Motor und Saugrohreinspritzung an. Dieser hatte eine Leistung von 88 kW (120 PS) und als zusätzliche Ausstattung einen Geschwindigkeitsregler (Tempomat). Ebenfalls neu eingeführt wurde eine Katalysatorvariante (2.0i Kat) mit 66 kW (90 PS). Als Dieselantrieb war weiterhin ein 2,0-Liter-Motor mit 47 kW (64 PS) lieferbar. Als Karosserievarianten standen weiterhin eine Limousine mit Stufenheck und vier Türen, eine Limousine mit Schrägheck und fünf Türen sowie ein Coupé mit zwei Türen zur Wahl. Der 2,0-l-Motor mit 88 kW konnte mit jeder Karosserievariante kombiniert werden. Mit der Überarbeitung entfiel die 1,6-l-Maschine für das Coupé.
 

 
 
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