Mazda 929 (1987-1991)

Der Mazda 929 war ein von Herbst 1973 bis Ende 1995 angebotenes Fahrzeug der oberen Mittelklasse des japanischen Automobilherstellers Mazda und zeitweise das Flaggschiff der Marke. In Japan wurden die Modelle unter den Bezeichnungen Mazda Luce, Mazda Cosmo, Mazda Sentia und Ẽfini MS-9 vertrieben. Alle Generationen verfügen über Hinterradantrieb.

Im April 1987 wurde eine völlig neu konzipierte Limousine mit 4,88 m Länge und 1,75 m Breite vorgestellt, der 929 HC. Ein Kombi sowie ein Coupé wurden nicht mehr angeboten. Als Motorisierung kamen drei neue Motorvarianten, darunter ein 2.2i mit 12V-Mehrventiltechnik (zwei Einlass- und ein Auslassventil je Zylinder) zum Einsatz:
 
  • 2,0i: Einspritzer mit 66 kW (LX)
  • 2,2i 12V: Einspritzer mit 100 kW und 85 kW G-Kat (GLX)
  • 3,0i V6: Einspritzer mit 140 kW (GLX)
Ab Februar 1988 erhielten der 2,2i und der 3,0i einen Katalysator, wodurch sich die Motorleistung beim 2,2i auf 86 kW und beim 3,0i auf 125 kW verringerte. Der LX wurde aus dem Programm genommen, da er nicht die erwünschten Verkaufszahlen erreicht hatte. Im Oktober 1989 wurden die Motoren erneut überarbeitet; der 2,2i verfügte nun über 94 kW, der 3,0i V6 über 123 kW.
 
Ende 1991 wurde die Produktion des vierten 929 und damit auch des Luce eingestellt. Nachfolger wurde der Mazda Sentia, der auf einigen Märkten weiterhin als Mazda 929 angeboten wurde. In Europa wurde der 929 ab Herbst 1993 durch den Mazda Xedos 9 ersetzt.
 

 
 
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