Nissan Maxima (1995-2000)

Ab 1995 erhielt das Modell ein neues Design und neue Motoren. Der alte Motor der VG-Serie wurde durch die neu entwickelte VQ-Serie ersetzt. Bei den Fahrzeugen für Europa wurde die Leistung des 3,0-Liter-V6-Modells auf 142 kW (193 PS) erhöht. Ein 2,0-Liter-V6-Motor mit 103 kW (140 PS) wurde neu eingeführt. In anderen Ländern war auch ein 2,5-Liter-V6 im Angebot.
 
Der A32 war nun nicht mehr ein eigenständiges Modell, sondern baugleich mit dem Nissan Cefiro welcher in Asien verkauft wurde. Europäische Modelle erhielten den Namenszusatz QX. Auf dem Nordamerikanischen Markt wurde der Maxima mit einer leicht abgeänderten Karosserie verkauft, die internationale Ausführung war als Infiniti I30 jedoch ebenfalls erhältlich. In technischer Hinsicht wurde hinsichtlich der Schwachpunkte des Vorgängermodells gezielt Abhilfe geschaffen (wie etwa bei den gerissenen Abgaskrümmern und den defekten Automatikgetrieben, bedingt durch die in Europa üblichen höheren Geschwindigkeiten).
 
Für die Modellreihe A32 wurde die unabhängige hintere Mehrlenkerachse des J30 durch eine einfache Starrachse ersetzt (Von Nissan als Kompaktlenkerachse bezeichnet und in ähnlicher Form beim Primera P11 sowie im Almera verbaut), welche im Grenzbereich zu plötzlichem Übersteuern neigt, was einen klaren Rückschritt gegenüber dem Vorgängermodell darstellte und eine der wenigen gravierenden Schwächen des Maxima war. Ebenso war das semi-aktive "Super Sonic Suspension" System nun nicht mehr erhältlich.
 

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