Opel Agila (2007-2014)

Die zweite Generation, der Agila B, wurde auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2007 in Frankfurt vorgestellt. Der Verkauf startete im April 2008.
 
Wie schon bei dem Vorgängermodell gab es eine Kooperation zwischen Opel und Suzuki, deren Variante Splash heißt. Produziert wurde der Agila ebenso wie der Splash bei Magyar Suzuki Zrt. in Esztergom (Ungarn).
 
Der Opel Agila wuchs beim Modellwechsel auf 3,74 m in der Länge (+ 20 cm), 1,68 m in der Breite (+ 6 cm) und schrumpfte auf 1,59 m in der Höhe (− 7 cm), wodurch er deutlich gestreckter als sein Vorgänger ist und dadurch auch dynamischer wirkt. Der Kofferraum fasst 225 Liter oder einen handelsüblichen Sportkinderwagen, ist aber durch Umklappen der Rückbanklehne auf bis zu 1050 Liter erweiterbar. Der Tank fasst 45 Liter, der Wendekreisdurchmesser beträgt 9,6 m „von Bordstein zu Bordstein“ und 10 Meter „von Wand zu Wand“. Die technisch zulässige Anhängelast fällt mit 200 kg (gebremst und ungebremst) sehr gering aus.
 
Das Basismodell war nur mit 1,0-l-Ottomotor erhältlich, den es auch im teureren Agila Edition, der sich äußerlich durch lackierte Türgriffe und Seitenspiegel vom Basismodell abhebt, gibt. Alle Modelle haben ein Fünfgang-Schaltgetriebe, für den 1,2-l-Ottomotor gibt es auf Wunsch auch eine Vierstufen-Automatik. Fahrer- und Beifahrersitz sind höhenverstellbar. Serienmäßig sind weiterhin eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, innenbelüftete Scheibenbremsen vorn und Trommelbremsen hinten. Die klappbare Rücksitzlehne ist beim Grundmodell nicht geteilt. Eine Deaktivierungsmöglichkeit des Beifahrerairbags und die Radiovorrüstung sind vorhanden.
 
Ab Werk konnten nur wenige Sonderausstattungen bestellt werden. Nur eine elektronische Fahrdynamikregelung (ESP) mit Antriebsschlupfregelung TCSS (Traction Control Support System) und ein MP3-taugliches CD-Radio sind gegen Aufpreis erhältlich. Außer den beiden Farben Galaxyweiß und Glutrot kosten andere Lackierungen extra und/oder waren nur beim Modell Edition möglich.
 
Zusätzlichen Komfort und mit Kopfairbags als Extra auch Sicherheit bot nur der über 3000 Euro teurere Agila Edition: Eine höhenverstellbare Lenksäule, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorn, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, Drehzahlmesser, Bordcomputer, MP3-CD-Radio und die 1/3 zu 2/3 geteilte Rücksitzlehne. Eine Sitzheizung für Fahrer- und Beifahrersitz bekam man nur im Style-Paket zusammen mit Leichtmetallrädern, Lederlenkrad und getönten Scheiben hinten.
 

 
 
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