Opel Commodore (1967-1971)

Der Opel Commodore ist ein Modell der oberen Mittelklasse des Automobilherstellers Opel, das über drei Modellgenerationen von Januar 1967 bis August 1982 produziert worden ist. Vom jeweiligen Modell des Schwestermodells Opel Rekord als höherwertigeres Modell ausgeleitet, wurden diese Fahrzeuge stets mit Reihen-Sechszylindermotoren ausgerüstet.

Der Opel Commodore ist ein in der oberen Mittelklasse positioniertes Fahrzeug der Adam Opel AG. Der Commodore wurde vom Rekord C abgeleitet und ersetzte ab August 1966 den Rekord 6, das nur knapp ein Jahr lang gebaute „Zwischenmodell“ Rekord B mit Sechszylinder. Die Produktion des Nachfolgers Commodore B begann im Dezember 1971.

Der ab Frühjahr 1967 erhältliche Opel Commodore A wurde als aufgewertetes Schwestermodell des Opel Rekord C (mit Vierzylindermotoren) auf den Markt gebracht und war als zwei- und viertürige Stufenhecklimousine, als zweitüriges Coupé erhältlich. Ein luxuriöses Kombimodell namens „Voyage“ wurde lediglich als Studie präsentiert, gelangte aber nicht in das reguläre Verkaufsprogramm. Das Coupé wurde u. a. von der Firma Karl Deutsch GmbH auch zu einem Cabriolet umgebaut.
 
Merkmal dieser Baureihe waren die mit dem Opel Rekord B eingeführten Opel-CIH-Motoren, bei der die von einer Duplex-Rollenkette angetriebene und seitlich neben den Ventilen obenliegende Nockenwelle über kurze Hohlstößel und Kipphebel die hängenden Ventile betätigt. Diese Motoren wurde in fast allen größeren Opel-Modellen bis in die 1990er-Jahre verwendet: im Omega A (2.4i/2.6i/3.0i), Senator B (3.0i/3.0i 24V) und zuletzt im Frontera.
 

 
 
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