Opel Senator (1987-1993)

Der Opel Senator B ist eine viertürige Stufenhecklimousine auf Basis des Opel Omega A. Er wurde im Mai 1987 vorgestellt und war ab September 1987 lieferbar.[1] Der Opel-Tuner Keinath fertigte wenige Exemplare eines zweitürigen Cabriolets.
 
Der Senator B erhielt 1987 die Auszeichnung „Das Goldene Lenkrad“ in der Klasse 3.
 
In Deutschland wurde der Senator B ausschließlich mit Sechszylinder-Reihenmotoren angeboten. Anfangs waren der vom Senator A übernommene 3,0-Liter-Einspritzmotor ohne Katalysator mit 130 kW (177 PS) und der ebenfalls aus diesem bekannte 3,0-Liter-Einspritzmotor mit geregeltem Katalysator und 115 kW (156 PS) lieferbar. Anfang 1988 wurde eine leistungsstärkere 3,0-Liter-Variante mit geregeltem Katalysator und 130 kW (177 PS) nachgeschoben.
 
Für den Export war darüber hinaus der ebenfalls vom Vorgänger stammende 2,5-Liter-Einspritzmotor mit 103 kW (140 PS) lieferbar. In einigen Ländern wurde der Senator B auch mit einem 2,3-Liter-Turbodiesel angeboten.
 
Im Oktober 1989 wurde der 3,0-Liter-24-Ventiler mit variablem Ansaugsystem (Dual-Ram) vorgestellt, der 150 kW (204 PS) leistete. Gleichzeitig wurde eine Modellpflege vorgenommen; dabei erhielt der Senator B eine tiefer gelegte Karosserie, dunkel eingefärbte Heckleuchten sowie einen Heckspoiler.
 
Ab März 1990 war der 4,0-Liter-24-Ventiler von Irmscher mit 200 kW (272 PS) erhältlich.
 
Im September 1990 wurden die Motoren ohne Katalysator und der 3,0-Liter-Motor mit 115 kW (156 PS) aus dem Programm genommen. Stattdessen war nun der 2,6-Liter-Motor mit Dual-Ram (110 kW/150 PS) der kleinste Motor für den Senator B.
 
Im Mai 1993 endete die Produktion des Senator B nach sechsjähriger Bauzeit und 69.943 hergestellten Exemplaren.
 

 
 
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