Opel Zafira (2005-2014)

Am 9. Juli 2005 wurde die zweite Generation des Zafira (Zafira B) eingeführt, die zwar weiterhin wie das Vorgängermodell und die Modelle Astra G und Astra H auf der Delta-Plattform von General Motors basiert, technisch aber umfassend modernisiert wurde. Während das Flex7-Sitzsystem nahezu unverändert vom Vorgängermodell übernommen wurde, erfolgten bei der Bedienergonomie, der Elektronik (Umstellung auf CAN-Bus) und der Motorenpalette tiefgreifende Änderungen. So wurden sämtliche Dieselmotoren durch modernere Triebwerke ersetzt und die Ottomotoren technisch modernisiert.
 
Sterne im Euro NCAP-Crashtest (2005) 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest
Die 1.9-CDTI-Motoren wurden gemeinsam von GM Powertrain und Fiat entwickelt und werden auch in vielen anderen Modellen der Marken Opel, Fiat, Alfa Romeo, Saab sowie im Cadillac BLS eingesetzt. Nach Beendigung des Joint Ventures teilen sich General Motors und Fiat die geistigen Rechte an diesem Motor; gefertigt wurde er aufgrund langfristiger Lieferverträge weiterhin bei Fiat.
 
Auch die zweite Generation des Zafira wurde bis Sommer 2010 in einer leistungsgesteigerten OPC-Variante mit nunmehr 177 kW (240 PS) angeboten, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 231 km/h als schnellster Kompaktvan der Welt galt (Stand: März 2010). Im September 2005 wurde auf der IAA in Frankfurt am Main der erdgasbetriebene Zafira 1.6 CNG vorgestellt, der ab Anfang November 2005 bestellt werden konnte. Ab Frühjahr 2009 wurde dieser Motor durch den auf der internationalen italienischen Automobilausstellung Motor Show di Bologna am 5. Dezember 2008 vorgestellten und deutlich leistungsfähigeren 1.6 CNG Turbo ersetzt.
 
In Chile und Mexiko wurde die zweite Generation des Zafira als Chevrolet Zafira angeboten.
 
Auf der Bologna Motor Show im Dezember 2007 wurde die überarbeitete Version des Zafira erstmals vorgestellt. Ab Februar 2008 wurde sie von den Händlern angeboten.
 
Änderungen gab es sowohl beim Exterieur als auch beim Interieur:
 
An der Frontpartie wurde der Kühlergrill mit verchromten Lamellen versehen und der Stoßfänger umgestaltet. Die Scheinwerfergehäuse wurden in einigen Ausstattungslinien seither chromfarben gehalten (außer bei Scheinwerfern mit Xenon-Technik) und die Heckleuchten im Design ebenfalls überarbeitet. Bei Fahrzeugen mit Dachreling wurden beim Haltesystem für Gepäckträger die „Haltebacken“ durch „Haltelöcher“ ersetzt, sodass die Trägersysteme bei Modellen vor 2008 nicht mehr kompatibel sind. Neue Farben für die Mittelkonsole und Dekorleisten sollen den Innenraum aufwerten.
 
Mit der Überarbeitung entfielen der 1.6-Twinport-Motor (Z16XEP) mit 77 kW (105 PS) und der 1.9-CDTI-Motor (Z19DTL) mit 74 kW (100 PS) und wurden durch leistungsstärkere Versionen (Z16XER und A17DTJ) ersetzt, die zudem verbrauchs- und umweltfreundlicher sind. Ebenfalls eingeführt wurden die nochmals sparsameren ecoflex-Motoren.
 
Nach dem Erscheinen des Nachfolgers wurde das Modell bis Ende 2014 unter dem Namen Zafira Family (in Österreich Zafira Classic) weiter produziert. Der Zafira Family wurde mit zwei Ottomotoren angeboten: einem 1,6-Liter-Motor mit 85 kW (später ersetzt durch einen mit 1,8 Litern und 88 kW) sowie einem 1,8-Liter-Motor mit 103 kW. Des Weiteren wurden zwei 1,7 Liter-Dieselmotoren mit 81 kW und 92 kW sowie ein 1,6 Liter-Turbo-Erdgasmotor mit 110 kW angeboten.
 

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