Peugeot 304 (1969-1980)

Der Peugeot 304 ist ein in der unteren Mittelklasse angesiedelter Personenkraftwagen von Peugeot. Er wurde im Oktober 1969 auf dem Pariser Automobilsalon in der Version als Limousine vorgestellt. Das Design der Karosserie für dieses Fahrzeug stammt aus dem Hause Pininfarina in Turin (Italien).
 
Der 304 hatte einen quer eingebauten Leichtmetallmotor, der im Gegensatz zur rostanfälligen Karosserie als innovativ und verlässlich galt. Die Motorpresse kritisierte die Schaltung, die insbesondere beim Runterschalten vom dritten in den zweiten Gang Probleme bereitete. Technisch gesehen war er eine Weiterentwicklung des Peugeot 204, die Karosserie war bis auf das eckigere „Gesicht“ der Front („Löwenmäulchen“) und das längere Heck mit ihm fast identisch.
 
Im März 1972 kam der Peugeot 304 S auf den Markt, der – anders als sein Vorgänger – über Rundinstrumente, Rückfahrscheinwerfer, neue waagrecht verlaufende Rückleuchten, Sicherheitsgurte und Kopfstützen verfügte, sonst aber fast baugleich war.
 
Bis zur Produktionseinstellung im Herbst 1980 wurden weit über eine Million Fahrzeuge dieses Typs gebaut.
 
Modellnachfolger war der bereits im November 1977 eingeführte Peugeot 305.
 
Wie beim 204 gab es auch vom 304 vier Karosserieversionen:
 
  • viertürige Stufenhecklimousine (Oktober 1969 bis Oktober 1979)
  • dreitüriges Kombicoupé (März 1970 bis April 1975)
  • zweitüriges Cabriolet (März 1970 bis Juli 1976)
  • fünftüriger Kombi („Break“) sowie ein dreitüriger Kastenwagen („Fourgonette“; September 1970 bis Oktober 1980)

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