Renault Rapid (1985-1998)

Der Renault Rapid ist ein Kleintransporter des französischen Automobilherstellers Renault, der im Juli 1985 als Nachfolger der sehr erfolgreichen Modelle Renault 4 F4 und F6 auf den Markt gebracht wurde. Neben der Bezeichnung Rapid (in Deutschland) wurde er auch als Renault Express (z. B. in Frankreich, Spanien, Österreich, Schweiz, Italien) oder als Renault Extra (Großbritannien und Irland) vertrieben.

Die Modellpflege erfolgte – wie bei Renault üblich – in mehreren sogenannten Phasen.
 
Die erste Ausführung (Phase 1) wurde von Mitte 1985 bis Sommer 1991 gebaut. Dabei bot Renault erstmals einen kleinen Transporter auch mit einem 1,6l-Dieselmotor (40 kW/54 PS) an, während die Benzinmotoren aus dem Renault 5 zum Einsatz kamen. Erkennbar ist dieses Modell an den fast senkrecht stehenden Scheinwerfern.
 
Im Sommer 1991 erfolgte eine Überarbeitung zur Phase 2. Die Motorenpalette änderte sich, da nun teilweise Maschinen vom Renault Clio übernommen wurden. Hinzu kam unter anderem ein 1,9l-Dieselmotor mit 47 kW (64 PS). Dieser Motor mit der Bezeichnung „F8Q“ findet modifiziert bis heute in diversen Modellen von Renault und Nissan Verwendung. Erkennbar war dieses Modell am modernisierten Kühlergrill, der meist in grauem Kunststoff gehalten und aerodynamisch etwas günstiger war.
 
Die Phase 3 des Modells wurde von Anfang 1994 bis zur Ablösung durch den Kangoo gebaut. Die größten Unterscheidungsmerkmale waren hochwertiger aussehende Materialien, der Kühlergrill in Wagenfarbe sowie die leicht geänderten Rückleuchten. Gegen Aufpreis war für dieses Modell auch ein Airbag verfügbar. Nicht nur die Sicherheitsausstattung wurde aufgewertet, auch die Komfortausstattung z. B. durch eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Beim Phase 3 fiel der 1.6l-Dieselmotor weg und wurde durch einen auf 40 kW (54 PS) reduzierten 1.9l-Dieselmotor ersetzt.
 

1992-04_preisliste_renault_rapid-transporter
1986-03_preisliste_renault_rapid-combi
 
 
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