Rover 100er Serie (1990-1998)

Rover 100er-Serie ist die Bezeichnung für Kleinwagen, die der britische Automobilhersteller MG Rover Group im Frühjahr 1990 auf den Markt brachte. Sie lösten den Rover Metro ab und wurden bis Ende 1998 hergestellt. Die Reihe bestand aus drei- und fünftürigen Steilhecklimousinen, zu denen sich im Frühjahr 1994 ein zweitüriges Cabriolet gesellte.

Im Frühjahr 1994 erfuhr auch das Äußere einige Veränderungen, um das Alter der Grundkonstruktion zu verbergen. Es gab neue Stoßfänger an der Front, mit eingelassenem Kühllufteinlass, neue Scheinwerfer mit Klarglasblinkleuchten, Radhausverkleidungen aus Plastik vorne, Schwellerverkleidungen bei den sportlichen GTa- und den später folgenden GTI-Modellen, eine neue Heckstoßstange, einen neuen Kofferraumgriff sowie neue Heckleuchten, eine neue Heckklappe und neuen Zierleisten. Eine neue Farbpalette und Chromapplikationen für die höherwertigen Modellen, welche als GS-Versionen mit Holz am gründlich überarbeiteten Armaturenbrett versehen waren, sowie ebenfalls Holz an den Türverkleidungen und Ledersitze.
 
Die Innenausstattung war ebenfalls überarbeitet worden. Man hatte dem Auto vorne größere und bequemeren Sitze aus dem Rover 200 angedeihen lassen, sowie neue Türverkleidungen und einen neuen Innenhimmel aus Stoff, um Qualität und Luxus zu vermitteln, und um den Wagen den übrigen Modellen im Rover-Programm anzupassen. Die Sitzposition war verbessert worden, da man die Spurbreite geringfügig verändert und die Abstände zwischen den Pedalen etwas erweitert hatte. Dies hatte auch zur Folge, dass die Position des Lenkrads steiler wurde wie bei modernen Autos üblich, womit die beim Metro flache, fast waagerechte, Lenkradposition vom Mini passé war. Da aber an der Grundkonzeption nichts grundlegend verändert wurde, galt der Wagen inzwischen schon als zu klein im Vergleich zu den meisten seiner moderneren Wettbewerber.
 

 
 
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