Suzuki Jimny (1998-2018)

Wie bei den SJ-Modellen gibt es den 1998 eingeführten Jimny in einer geschlossenen Variante und als Cabrio. Er ist zwar nicht ganz so geländegängig wie das Vorgängermodell, aber komfortabler und alltagstauglicher. Im August 2005 gab es eine Modellpflege. Das Modell wird in Japan auch als Mazda AZ-Offroad mit 660 cm³-Motor vertrieben. Es handelt sich bei der Mazda Variante um eine Kei-Car Variante, die es auch vom Jimny gibt und entspricht nicht der in Europa erhältlichen Version. Auch den Jimny gibt es mit diesem Motor.
 
Der Jimny hat vorne und hinten sehr kurze Überhänge. Dies ermöglichen Böschungswinkel bis zu 42°. Die Modelle ab Sommer 2005 haben eine neu gestaltete Frontpartie, um den Ladeluftkühler der stärkeren Dieselvariante unterzubringen. Dadurch wurde der vordere Böschungswinkel auf 36° reduziert.
 
Beide Varianten werden von dem bei Suzuki üblichen 1,3-Liter-Ottomotor mit 4 Zylindern und 16 Ventilen angetrieben. Dieser leistet 63 kW (86 PS) und verbraucht laut Hersteller im Drittelmix 7,2 Liter Super bleifrei. Der Kohlendioxid-Ausstoß liegt bei 171 g/km.
 
Statt des Ottomotors bietet Suzuki auch einen 1,5-Liter-Common-Rail-Dieselmotor von Renault mit 48 kW (65 PS) an. Dieser verbraucht im Drittelmix 6,1 Liter bei einem Kohlendioxid-Ausstoß von 162 g/km. Seit Sommer 2005 leistet dieser Motor ebenso wie der Ottomotor 63 kW (86 PS). Das maximale Drehmoment des Dieselmotors ist mit 200 Nm erheblich größer als das des Ottomotors, der 110 Nm abgeben kann.
 
In Deutschland und in der Schweiz wird das Fahrzeug nur noch mit zuschaltbarem Allradantrieb und Untersetzungsgetriebe angeboten, die 2WD-Version gibt es nicht mehr. Im Normalbetrieb wird nur die Hinterachse angetrieben. Der Wagen darf in Deutschland 1300 kg ziehen, was dem Fahrzeugleergewicht entspricht. Da der Jimny als Geländefahrzeug ausgelegt ist, ist die Federung sehr hart abgestimmt.
 
Die Cabriovariante sowie die Dieselmodelle wurden für den europäischen Markt vom spanischen Geländewagenhersteller Santana Motor gefertigt, so dass in den Zulassungspapieren Santana (E) als Hersteller angeführt ist. Die geschlossene Version wird seit jeher in Japan produziert. In Deutschland und Österreich werden die Dieselvariante seit 2009 nicht mehr angeboten. Die Produktion des Cabrios endete 2011, als Santana geschlossen wurde.
 
Im Herbst 2012 wurde der Jimny erneut überarbeitet. Modifiziert wurde die Front neuem Kühlergrill sowie einen geänderten Stoßfänger. Am Heck wurde lediglich der Stoßfänger geringfügig angepasst. Auch erhält der Geländewagen neue Lackierungen, eine aufgewertete Ausstattung und neue Bezugsstoffe für die Sitze und Kopfstützen. Auf technischer Seite wurden keine Änderungen vorgenommen.
 
Seit Mitte 2012 wird der Jimny auch in Brasilien produziert, allerdings ausschließlich für den lokalen Markt. Sehr beliebt sind dort die Sondermodelle 4sun mit Faltdach wie die früheren Skyline Sondermodelle, 4sport und 4work mit geänderter Karosserie und geändertem Fahrwerk, einem Schnorchel und optional größeren Reifen. 2017 wurde ein Cabrio vorgestellt, welches unter der Bezeichnung Canvas vermarktet werden soll.
 
Seit Juli 2015 erfüllt der Motor die EURO-6-Abgasnorm, die Leistungsdaten blieben dabei mit 62 kW (84 PS) unverändert. Zur Serienausstattung gehören seither ESP und Reifendruckkontrollsystem. Der Innenraum wurde leicht überarbeitet und das Lenkrad angepasst.
 
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