Toyota Corolla (1997-2002)

Die Baureihe E11 wurde in Europa im Mai 1997 eingeführt und unterschied sich erstmals äußerlich durch die bereits 1995 in Japan eingeführte Version.
 
Ähnlich wie der Vorgänger wurde auch dieser Wagen in den Karosserievarianten Compact, Liftback, als Stufenheck und als Kombi angeboten, wobei der Compact diesmal ausschließlich als Dreitürer erhältlich war. Den Compact gab es auch als limitierte Sonderserie G6 mit Sechsganggetriebe (Alu/Leder-Schalthebel), gehobener Ausstattung (zzgl. Spiegel, Türgriffe und Stoßfänger in Wagenfarbe), rot hinterlegten Instrumenten, Front- und Dachspoiler sowie Aluminiumfelgen der Größe 185/65×14, die vom deutschen Vertrieb nachgerüstet wurden. Die Motoren wurden aus dem Vorgängermodell übernommen, allerdings mit leicht veränderten Kenndaten.
 
Neben dem Compact G6 gab es auch ein auf 2500 Einheiten limitiertes Sondermodell G6R. Dieses musste Toyota für die Homologierung des WRC auflegen. Besonderheiten: nur in rot und schwarz erhältlich, 15"-Alufelgen, Domstrebe, Sportfahrwerk, Seitenschweller, rote Gurte, Motorhaube aus Aluminium.
 
Der Corolla E11 geriet vor allem wegen seiner gewöhnungsbedürftig gestalteten Frontpartie mit den rundlichen Scheinwerfern („Glubschaugen“) in die Kritik. Auch erfüllte die G6-Version die durch die Optik gesetzten sportlichen Ansprüche nicht. Gelobt wurde dagegen wie schon bei den Vorgängern die hohe Zuverlässigkeit des Fahrzeugs.
 
Im Februar 2000 wurde der Corolla E11 einer Modellpflege unterzogen. Dabei wurde vor allem die Frontpartie überarbeitet. Die Scheinwerfer waren nun nierenförmig und wirkten zusammen mit dem vergrößerten Kühlergrill nicht mehr so hervorstechend. Gleichzeitig wurden alle Motoren durch neuentwickelte Aggregate mit ähnlich großem Hubraum, aber höherer Leistung ersetzt. Die Benzinmotoren waren nun mit Nockenwellenverstellung („VVT-i“) ausgerüstet, und der Dieselmotor war nun auch als Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung („D-4D“) erhältlich
 
 
 
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