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Citroen Berlingo (2008-2018)

Auf dem Genfer Auto-Salon 2008 wurde die zweite Generation des Berlingo vorgestellt, die sich in vielerlei Hinsicht von der ersten Generation unterscheidet. Die Bezeichnung Berlingo ist geblieben, fand nun aber in einer anderen Schriftart Verwendung. Seit Juni 2008 wurde der Berlingo II auf dem deutschen Markt angeboten. Das Fahrzeug war 20 Zentimeter länger als der Vorgänger und teilte sich die Bodengruppe mit dem Citroën C4 Picasso, der wiederum auf der Plattform des Citroën C4 basiert. Der Berlingo II hat das gleiche Fahrwerk wie der Picasso, jedoch einen größeren Radstand.
 
Im Fond gab es nun in einigen Ausstattungsversionen drei herausnehmbare Einzelsitze (Serie beim XTR, Exclusive und z. B. bei Sondermodell Mullewapp). Außerdem verfügte der Berlingo II erstmals über einen höhenverstellbaren Fahrersitz, eine umklappbare Beifahrersitzlehne und eine längsverstellbare Lenksäule. Der Schalthebel wurde in die Armaturentafel verlegt, der Feststellbremshebel direkt neben den Fahrersitz. Somit fand sich zwischen den Vordersitzen Platz für eine Ablagebox mit Rolldeckel (Serie bei den Pkw-Versionen XTR und Exclusive, bei anderen Versionen nachrüstbar). Weitere, zum Teil optional lieferbare, Ausstattungsmerkmale waren unter anderem eine separat aufklappbare Heckscheibe, automatisch anklappbare Außenspiegel, ein Innenraumdachträger sowie ein erweitertes Angebot an Staufächern und Ablagen.
 
Die Sicherheitsausstattung wurde verbessert, die deutschen Pkw-Versionen verfügen serienmäßig über Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterachse, ABS, ESP sowie Front- und Seitenairbags (Kopfairbags ab Ausstattung Tendance).
 
Die Motorenpalette umfasste ausschließlich 1,6-l-Motoren: zwei Ottomotoren mit 72 kW (98 PS) und 88 kW (120 PS) und zwei Dieselmotoren mit 73 kW (99 PS) und 88 kW (120 PS). Je nach Motorisierung, Modell und Ausstattung beträgt das Leergewicht zwischen 1395 kg und 1658 kg, die gebremste Anhängelast liegt zwischen 1200 kg und 1300 kg.
 
Zusätzlich wurde eine Nutzfahrzeugversion angeboten. Bei dieser vergrößerte sich das Ladevolumen von 2,8 auf 3,3 Kubikmeter bei einer Zuladung von 565 bis 775 kg. Hier gab es auch die Möglichkeit, in der ersten Reihe drei Personen nebeneinander zu transportieren und den Beifahrersitz in einer einfach umzuklappenden Version zu ordern. Mit dem Extenso-Fahrerhaus vergrößerte sich der Stauraum auf 3,7 Kubikmeter. Weiterhin war für das Fahrerhaus ein dritter Sitz erhältlich. Neben einem höhen- und weitenverstellbaren Lenkrad waren auch eine Berganfahrhilfe und ESP serienmäßig.
 
Von der Motorisierung mit Verbrennungsmotoren einmal abgesehen, gab es aber auch noch eine Variante mit einer besonderen Motorisierung: den „Citroën Berlingo First Électrique“: Während noch um 2007 die Firma Venturi PSA-Modelle mit Elektroantrieben ausstattete, hat spätestens mit der Markteinführung der batterieelektrischen Antriebsvariante durch PSA im Jahr 2013 der Hersteller selbst die Initiative zur Fertigung der Elektroantriebsvariante in die Hand genommen. Zu dieser Zeit hieß die Variante bereits nur noch „Citroën Berlingo Électrique“. Die Entwicklung der 2013 am Markt erschienenen Elektroantriebsvariante muss PSA bereits 2011 oder davor, mit Mitsubishi kooperierend, begonnen haben. Der neue Antrieb erhielt 49 kW Motorleistung; und es wurde eine Lithium-Ionen-Batterie mit 22,5 kWh Ladekapazität (für 170 km Reichweite nach NEFZ) verwendet. Mit dem Facelift 2015 blieben die Antriebsdaten unverändert. Das Facelift-Modell mit Elektroantrieb trug dann aber die geänderte Bezeichnung „Citroën E-Berlingo Multispace“.
 
Im Zuge einer Modellpflege im April 2012 erhielt der Berlingo ein verändertes Logo sowie leicht überarbeitete Scheinwerfer und Heckleuchten. Optional sind nun auch LED-Tagfahrlichter erhältlich. Auch gibt es bei einigen Versionen ein statisches Kurvenlicht.
 
Bei Oferol wird mit dem Grand Berlingo eine um 428 mm verlängerte Langversion für den uruguayischen Markt gebaut.
 
Zum Genfer Auto-Salon im März 2015 erhielt der Citroën Berlingo ein Facelift, das mit Verbesserungen bei der Ausstattung einherging.
 
Dazu gehörten u. a. ein 7-Zoll-Touchdrive-Interface, welches Navigations- und Medienfunktionen verwaltet, ein Aktiv-Bremssystem für den Stadtverkehr, frontseitige Einparksensoren und ein Kamerasystem zur Unterstützung des Rückwärtsfahrens. Als Antriebe standen ein Euro-6-normkompatibler Dieselantrieb (in zwei Stufen an selektierbarer maximaler Motorleistung) oder ein Elektroantrieb mit einer Reichweite von 170 km je Akkusystem-Vollladung zur Auswahl.
 
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